Am Freitag hat das Landgericht Konstanz ein Urteil in einem Berufungsverfahren gegen ein AfD-Mitglied gesprochen. Der Mann wurde wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und versuchter Nötigung zu elf Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Besonders ist der Fall, da der Mann in den Singener Gemeinderat nachrücken soll. Der Südkurier hatte zuerst über den Vorgang berichtet. Mann war mehrfach einschlägig vorbestraft

Die elfmonatige Gefängnisstrafe wird laut Richter nicht auf Bewährung ausgesetzt. Denn unter anderem sei der Mann mehrfach - auch einschlägig - vorbestraft und habe die Taten während seiner Bewährungszeit verübt. Unter anderem ging es in dem Prozess um das Würgen eines Mannes und die Bedrohung mit einer täuschend echt aussehenden Pistole. Darüber hinaus habe der Angeklagte die Taten abgestritten und keine Reue gezeigt. Gegen das Urteil können noch Rechtsmittel eingelegt werden.

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Für die einen ist es eine Neiddebatte, für die anderen eine Frage des Respekts gegenüber Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Am Donnerstag hat der Bundestag ein Verfahren beschlossen, wonach die Diäten der Abgeordneten ab Juli um knapp 600 Euro im Monat steigen. Oder anders gesagt: Die Abgeordneten haben sich ein Plus von 5,4 Prozent gegönnt.

Und das auch noch mit möglichst kurzer Aussprache und schneller Abstimmung im Anschluss - als wäre ihnen das Ganze schon ein wenig unangenehm. Das könnte auch daran liegen, dass ihr Gehalt oder - wie es korrekt heißt - ihre monatliche Entschädigung erst im vergangenen Jahr um 635 Euro anstieg.

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Doch danach war der Schrecken für Maria nicht vorbei. Sie habe eine Zeit lang weiter in der Bar gearbeitet, weil sie Geld für ihr Studium brauchte. Und: Weil sie Zuspruch und Mitgefühl von den Gästen und ihrem Team bekam. Aber sie habe bei der Polizei aussagen wollen, um den Vorfall aufzuklären. "Schon da habe ich mich extrem unwohl gefühlt, weil sie einem kein gutes Gefühl gegeben haben", erinnert sich Maria an das erste Polizeigespräch.

Die Polizisten hätten ihre Angst nicht ernst genommen, meint sie. "Sie hatten kein Mitgefühl für meine Situation. Es war eine kühle Stimmung." Aus ihrer Sicht war es ein Fehler, sich nicht schon damals Beistand für das Polizeigespräch zu holen.

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