In seiner Stellungnahme gegenüber „t-online.de“ führte Reimer weiter aus, dass er Brosius-Gersdorf, deren Wahl vor einer Woche aufgrund mangelnder Unterstützung innerhalb der Unionsfraktion ausgesetzt worden war, als Aktivistin wahrnehme, „die über eine Neuinterpretation des Grundgesetzes ein deutsches ,Roe v. Wade‘ erreichen will“. Darin sehe er einen „Bruch mit der gesamten bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu Art. 2 Abs. 2 GG“. Jener Artikel besagt: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“
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